Banner Kopfstand
 
 

Israelreise 2014: Jugendliche unterwegs im Heiligen Land

25 Jugendliche und junge Erwachsene waren von 1. bis 8. Februar 2014 im Heiligen Land unterwegs – auf den Spuren Jesu, um Land und Menschen kennenzulernen und sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit zu begeben.

Zu dieser Israelreise gibt es hier einen kurzen Bericht von jedem Tag mit Fotos.

>> zur Fotogalerie <<

 


Tag 8

Aufbruch
Nach einem gemütlichen Abend in freundschaftlicher Atmosphäre hieß es heute früh aufstehen, um unser Quartier in Ordnung zu bringen und uns auf den Weg Richtung Tel Aviv zu machen.
Durch Magdala und einem kurzen Halt in Nazareth – mit Besuch in der Verkündigungsbasilika sowie beim Haus des Joseph – ging die Fahrt durch den üppigen Norden Israels.
Ein Reifenschaden am Bus verlangsamte unser Weiterkommen zwar (zuletzt sogar bis auf Schritttempo), aber der Klang unseres Lieblingsliedes „Jerusalem leg das Gewand der Trauer ab“ gab uns Hoffnung, auch dieses letzte Ziel in Israel zu erreichen.

Jede Heimkehr ist auch ein Aufbruch – in die Zeit nach der Reise. Mit neuen Erfahrungen, prägenden Erinnerungen und neuen Beziehungen.
Beim Take off war uns allen klar: Nach Israel ist vor Israel!

 

 

 

 


Tag 7

Spuren am See Genesareth
Auf die Spuren Jesu und seiner Jünger machten wir uns heute – zu Land und zu Wasser.
Zuerst standen die Seligpreisungen im Mittelpunkt, verbunden mit einem Besuch der Kirche der Seligpreisungen und einer Wanderung ins Tal zum See Genesareth. Ein wunderbarer Blick und über das grüne Land zum funkelnden Wasser versetzte uns gedanklich zurück in die Zeit von Jesus.
Die Rundfahrt mit einem Boot machte die Eindrücke noch einmal realer und ließ uns in eine besinnliche Ruhe versinken. Diese wurde abgelöst von fröhlichem Tanz und Gesang – auf einem Boot nun doch ein Erlebnis der besonderen Art.
Brotvermehrungskirche und Petrus-Primatskirche sowie der gemeinsame Abschlussgottesdienst, den die Jugendgruppe musikalisch mitgestaltete, rundeten den Tag ab.
Erste Anzeichen von Wehmut, dieses besondere Fleckchen Erde morgen verlassen zu müssen, konnte niemand von uns verbergen …

     




Tag 6

Von Höhen und Tiefen
Im grünen Galiläa und auf den Golanhöhen sprießt es und der Hauch von neuem Leben war deutlich spürbar. Nicht nur die Vegetation verhieß Hoffnung, sondern auch der Besuch einer der drei Jordanquellen in Banjas: Alle meine Quellen entspringen in dir, mein guter Gott!
Nach einer wunderbaren Wanderung durch das Jordan-Quellgebiet fuhren wir über das Golan-Hochland mit faszinierend-fesselnden Blicken Richtung Libanon und über die syrische Grenze. Wie sensibel die politische Situation in diesem Grenzgebiet ist, wurde erst hier so richtig bewusst.
Auch wenn sich die ersten Gedanken an die baldige Heimreise ankündigten, genossen wir noch den Sonnenuntergang über dem See, der uns und Jesus gleichermaßen Heimat war/ist.

 

 

 

 


Tag 5

Israel in voller Bandbreite: Leere und Fülle
Wir verließen eine der wahrscheinlich spannendsten Städte des Nahen Ostens bei winterlichen Temperaturen und machten uns Richtung Süden und Erdmittelpunkt auf. Beim Toten Meer erwarteten uns nicht nur frühlingshafte Temperaturen, sondern auch ein Spaziergang zur Davidquelle, die uns das Leben dieses großen Königs Israels noch einmal verdeutlichte.
Nach einem obligaten Bad im Toten Meer machte sich die Gruppe auf nach Jericho und zur Taufstelle Jesu am Jordan.
Danach verließen wir die Wüste und fuhren durch das fruchtbare Jordantal zum See Genesareth, wo wir unsere neue Herberge bezogen. Abendgebet und gemeinsames Singen rundeten diesen Tag der Gegensätze ab.

 

 

 

 


Tag 4

Geschichte und Gegenwart: Zwischen weinen und hoffen
Frühmorgens machten wir uns auf den Weg nach Emmaus Qubeibe zu Sr. Hildegard Enzenhofer und besuchten eine Pflegestation für arabische Frauen mit Handicap sowie die dortige ordenseigene Hochschule für Krankenpflege.
Nachdem wir den Checkpoint passierten, ging es weiter zur Holocaustgedenkstätte Yad Vashem. Prägend, erschütternd, erinnernd. Ein Mahnmal, das bewegt.
Ebenso berührend war der Gang über den Ölberg zum Garten Gethsemane.
Hier ist Er tatsächlich auch gewesen – empfand menschlich und vertraute trotz allem!

 

 

 

 

 

 


Tag 3

Mit Wurzeln und Flügeln
Die biblische Figur Rut begleitete uns an diesem Tag.
Es ging zum "Tent of Nations" in der Nähe von Bethlehem, ein Friedensprojekt eines palästinensischen Christen. Wir pflanzten Weinstöcke und hinterließen auf diese Weise Spuren des Friedens.
Vom Eindruck der Enge zum Eindruck des Anfangs: in der Geburtskirche. Ganz nah an den Anfängen
unseres Glaubens.
Bei den Hirtenfeldern schloss sich der Bogen zum Tagesbeginn: Rut, die hier die Ähren zum Überleben erntete.
Am Abend wurden die Eindrücke der ersten Tage gesammelt und mündeten in ein spannendes
Gespräch mit unserem Guide Michal.

 

 

 

 

 


Tag 2

Auf Spuren und Wegen
König David stand im Mittelpunkt unserer Morgenbetrachtung und sollte uns heute noch öfter begegnen.
Nach der gemeinsamen Eucharistiefeier am Hochfest der Darstellung des Herrn in der Dormitio Abtei wurde das jüdische Viertel erkundet. Danach hielt die Gruppe bei einigen Stationen des Kreuzwegs, der Via Dolorosa, mit Impuls und Gebet inne.

Die Dichte der Passion Jesu war deutlich spürbar in der Dichte der heiligen Stätten in der Grabeskirche.
Mit der Dichte des (Zusammen)Lebens der Kulturen wurden wir beim Besuch des Basars konfrontiert.

 


Tag 1

Zwischen Welten und mitten drin
Nach einem nächtlichen Aufbruch aus allen Teilen unserer Diözese bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und Eisglätte, landete die 25-köpfige Jugendgruppe (als Teil der St. Pöltner Pilgergruppe) mit ihren 3 Begleitpersonen Magdalena Ganster, Ulrich Schilling und Herbert Reisinger (ehem. Diözesanjugendseelsorger) wohlbehalten in Tel Aviv.
Erstes Ziel war Jaffa, das ehemalige Tor zur Welt.
Israel mit allen Sinnen entdecken war auch schon am ersten Tag möglich und zeichnete viel glückliches Lachen in die Gesichter.

In Jerusalem beeindruckte ein nächtlicher Besuch der Westmauer und lies die ersten hautnahen Erfahrungen mit der Zeit Jesu zu.