Bereich Kinder und Jugend der Pastoralen Dienste
 
 

Mitterers "Jägerstätter" jetzt beim Theatersommer Haag

Theaterplakat "Jägerstätter"

Haag, 4.07.2013 (dsp/KAP) Das kürzlich im Wiener Theater an der Josefstadt erfolgreich uraufgeführte Stück "Jägerstätter" von Felix Mitterer hatte am Mittwochabend beim Theatersommer Haag eine fulminante und umjubelte Premiere. Unter den Premieregästen waren Bischof Klaus Küng und Altbischof Maximilian Aichern (Linz), der OÖ Landeshauptmann Josef Pühringer und der NÖ LH-Stv. Wolfgang Sobotka. Auch zwei der Töchter Jägerstätters waren unter den Zuschauern.

"Ein unglaublich dichtes Stück, das von der ersten Szene an unter die Haut geht", sagt Markus Riccabona, Pressereferent der Diözese St. Pölten. "Großartig inszeniert von Stephanie Mohr, sehr überzeugend gespielt - eine starke Empfehlung!"
In der Titelrolle des von den Nazis zum Tode verurteilten Kriegsdienstverweigerers Franz Jägerstätter (1907-43) ist wie bei der Uraufführung Gregor Bloéb zu sehen, der zugleich Intendant des Theatersommers Haag ist. "Felix Mitterer hat für uns ein wunderbares wie berührendes Stück geschrieben", würdigt Bloéb auf der Website des Theatersommers. "Eine große Liebesgeschichte über einen einfachen österreichischen Bauern, der letztendlich die Welt veränderte."

Bloéb, der mit der Inszenierung der Nestroypreisträgerin Steffi Mohr seinen Abschied als Haager Intendant nimmt, wies darauf hin, dass der vor 70 Jahren - am 9. August 1943 - hingerichtete Jägerstätter durch seine konsequent bis zum Ende durchgetragene Gewissensentscheidung "in Amerika ein Held" sei und "international als Patron der Friedensbewegung gesehen" werde. Nicht zuletzt deshalb und "weil wir jetzt schon mit unserer Uraufführung zu den Theaterhighlights des Jahres zählen" gebe es für die Aufführungen bereits Anfragen aus aller Welt. Laut Bloéb werden die Karten für die bis 9. August noch vorgesehenen 20 "Jägerstätter"-Abende "etwas knapp werden".

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