Bereich Kinder und Jugend der Pastoralen Dienste
 
 

Zwischenbilanz der Jugendpfarrgemeinderätinnen und -räte

Im September, zur Halbzeit der Pfarrgemeinderats-Periode, lud die Katholische Jugend junge Menschen im Pfarrgemeinderat sowie deren Vertreterinnen und Vertreter ein, in einer Umfrage Einblick in ihre Arbeit zu gewähren. Daraus können hilfreiche Erkenntnisse für diözesane Angebote gezogen und Verbesserungen für die Gremien in den Pfarren abgeleitet werden. Mehr Vernetzung und der Wunsch nach Unterstützung stehen ganz oben auf der Liste.

Laufend die Beteiligung junger Menschen zu bedenken, eine bessere Sitzungskultur zu etablieren, mehr Gemeinsames, Zuhören und Verständnis für die Bedürfnisse Jugendlicher können die Arbeit im Pfarrgemeinderat bis 2022 nicht nur für die „Jungen“, deren Vertreterinnen und Vertreter erleichtern, sondern das gesamte Gremium bereichern. Genügend Energie ist seitens der Jugendpfarrgemeinderäte (Jugend-PGR) laut Umfrage auf jeden Fall da.

Angepasste Angebote

Dem häufigen Wunsch nach Ideen für Angebote und Projekte kommt der Inspirationstag „Just DU it!“ am 25. Jänner (www.justduit.at) nach. Gestaltete spirituelle Elemente, Inputs von Top-Vortragenden sowie erprobte Erlebniswelten zum Anfassen bieten Inspiration und das nötige Handwerkszeug für Pfarrteams. Außerdem wird für die derzeit mangelnde Vernetzung mit Engagierten aus anderen Pfarren genug Zeit sein.

Speziell für Jugend-PGR im Mostviertel gibt es am 22. November am Schacherhof ein Vernetzungstreffen mit spannenden Inputs zum Jugendpastoralen Leitbild der Diözese. >> Infos gibt’s hier

Eindrücke der Jugend-PGR

Mit den drei Worten „sitzen, zuhören, abstimmen“, „vielseitig, engagiert, neugierig“ oder „Organisation, Vernetzung, Freude“ wird die Tätigkeit im PGR von den Befragten zusammengefasst. Ihre Aufgaben sehen sie häufig in der klassischen Kinder- und Jugendpastoral, wie der Ministranten-Begleitung und Firmvorbereitung. Wenn die Jugend-PGR Neues einbringen, müssen sie oft gegen den Strom schwimmen oder werden laut eigenen Angaben nicht gehört.

Fast alle Jugend-PGR fühlen sich als Teil des Gremiums und sind sich ihrer Aufgaben bewusst. Jedoch gibt nur ein Drittel an, vollkommen zufrieden im PGR zu sein. Bei den einen liegt das an mühsamen Sitzungen, anderen fehlt der Zusammenhalt und somit die Unterstützung bei der Entwicklung neuer Projekte.

Jugend-PGR in Zahlen

Insgesamt gibt es in der Diözese St. Pölten 283 Jugendpfarrgemeinderätinnen und -räte, die sich auf 149 Pfarren, also etwa einem Drittel der Pfarren, verteilen. Knapp über die Hälfte ist unter 30 Jahre, 15 % sind unter 40 und 13 % unter 50 Jahre alt. Deren Aufgabe ist es, die Meinung der jungen Menschen im Pfarrgemeinderat zu vertreten und für ihre Bedürfnisse einzustehen. Dabei bieten das Büro der Kath. Jugend in St. Pölten und die regionalen JugendleiterInnen gerne ihre Unterstützung an.

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