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Startklar für das neue Arbeitsjahr!?

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um die ersten Weichen für das neue Arbeitsjahr zu stellen und sich Gedanken über mögliche Projekte für und mit Kindern und Jugendlichen zu machen. Sowohl für das Weiterführen einer bestehenden Gruppe als auch für den Start eines neuen Angebots braucht es eine rechtzeitige Vorbereitung.

Vor allem im Bezug auf die Erstkommunionkinder und Firmlinge, die sich gerade auf ihre großen Feste vorbereiten, ist es empfehlenswert, den Zug schon jetzt ins Rollen zu bringen und an den Herbst zu denken.

Jetzt gleich andocken!
Damit Erstkommunionkinder und Neugefirmte bis zum Start des neuen Arbeitsjahres den Anschluss zur Pfarre nicht verlieren, ist es sinnvoll, bereits in den Vorbereitungsstunden und Schulklassen Werbung für die im Herbst neu beginnenden Gruppenstunden zu machen. Am besten wird dabei gemeinsam ein kurzes Spiel oder eine Methode ausprobiert, die die Kinder- und Jugendarbeit in den weiterführenden Stunden gut widerspiegelt. Anschließend ist es wichtig, sie über den ersten gemeinsamen Termin im Herbst zu informieren. Wenn bereits eine Jugend- bzw. Jungschargruppe in der Pfarre existiert, können die Kinder und Jugendlichen zu einer Schnupperstunde vor den Ferien eingeladen werden bzw. diese gleich besuchen.

Planung ist das halbe Leben!
Damit oben genannte Termine auch weitergegeben werden können, ist eine Jahresplanung vorab wichtig. Dazu treffen sich alle GruppenleiterInnen, um gemeinsam zu besprechen, wann welche Termine stattfinden sollen. Dazu gehören neben den regelmäßigen Gruppenstunden auch Veranstaltungen wie z.B. das Krippenspiel, mitgestaltete Messen, Pfarrkaffees, Aktionen (Punschstand, Keksverkauf, Adventkranzbinden, …), Jungscharlager oder die Sternsingeraktion – eben alles, was während des Jahres gemacht werden soll. Dabei ist vor allem auf die internen Ressourcen und auf pfarrinterne sowie große Termine der Wohngemeinde zu achten, damit es keine Kollisionen gibt!
Nach der ersten Gruppenstunde im Herbst ist es sinnvoll, sich zur Detailplanung zu treffen, um die Vorschläge und Wünsche der Kinder und Jugendlichen einzuarbeiten.

Erste Schritte
Beim ersten Treffen stehen Kennenlernspiele ganz oben auf dem Programm. Namensschilder sind zwar ungewohnt, gerade am Anfang aber hilfreich. Auch die Räumlichkeiten können vorgestellt werden. Vielleicht gibt es sogar die Möglichkeit, einen Raum passend für die Gruppe zu gestalten (Wand bemalen, Couch, Fotos, Darts, …). Damit es zu keinen Missverständnissen kommt, werden Befürchtungen aus dem Weg geräumt und auf die Erwartungen jeder und jedes Einzelnen eingegangen.
Ideen für zukünftige Themen und Aktivitäten holt man sich am Besten von den Kindern und Jugendlichen selbst. Das kann z.B. in Form einer Wunschbox oder eines Plakats geschehen.

Zeitgerechte, zielgerichtete Werbung in verschiedensten Medien (Pfarrblatt, Facebook, Schaukasten, Postwurf, …) ist für alle Angebote unumgänglich, wobei einer persönlichen Einladung nichts gleichkommt.

Und los!
Nach der Sommerpause ist der Beginn mit den regelmäßigen Treffen etwas Besonderes – das darf gefeiert werden! Bei einem Startfest mit Musik, Muffins und Spielen können sich die Kinder und Jugendlichen (wieder) gut in die Gemeinschaft einfinden.
Eine Möglichkeit zur offiziellen Aufnahme der „Neuen” kann im Rahmen eines Gottesdienstes mit der Übergabe eines Symbols für die Zugehörigkeit (Armband, T-Shirt, Kreuz, Button, …) stattfinden.

Methoden

AUSBILDUNGEN
Jungschar-Grundschulungen im Jugendhaus Stift Göttweig:

  • Move Up – Die Ausbildung für HelferInnen von 14 bis 15 Jahren: So. 27. August–Fr. 1. September
  • BasiX – Die Ausbildung für LeiterInnen ab 16 Jahren: 26./27. August, 16./17. September, 21./22. Oktober
  • Werkzeugkiste Jugendarbeit – Basisschulung für KJ-GruppenleiterInnen und Engagierte ab 16 J.: Do. 31. Aug.–So. 3. Sept., Jugendhaus styleWelt in Bischofshofen

Kontakt/Infos: Bereich Kinder & Jugend, 02742/324-3351, , kiju.dsp.at

Text: Sara Daxberger, Petra Schwarz