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Jugendpastoralwoche zur nachgehenden Seelsorge

Hinsehen, Hingehen, Hinhören!

Die 32. Jugendpastoralwoche der Katholischen Jugend Österreich widmete sich von 24. bis 27. Jänner 2017 in Salzburg ganz der nachgehenden Seelsorge in der Jugendarbeit. Papst Franziskus fungierte als Ideengeber, so spricht er doch häufig von einer Kirche der "offenen Türen" und einem "Hinausgehen an die menschlichen Randgebiete".

Von der Diözese St. Pölten waren die JugendleiterInnen in Ausbildung Melanie Templ, Hemma Rerych, Michael Aigner und Roman Guttenbrunner, KJ Referentin Carina Hammerl sowie der Jugendseelsorger des Jugendhauses Stift Göttweig, Pater Benjamin Schweighofer OSB dabei.

Gelebter Glaube finde immer weniger in Sakralräumen und immer mehr "im Alltag, auf der Straße - an sogenannten theologischen Andersorten" statt, erklärte die KJ-Projektkoordinatorin Edith Speiser die gegenwärtige Ausgangslage. Derartige Orte - wie etwa Einkaufszentren, bei Events oder einfach auf der Straße - würden landläufig nicht mit Theologie assoziiert.
Bei der Fortbildungswoche wurde auch gleich praktisch erprobt wie es ist, in einem Einkaufszentrum und in einem Pflegeheim Ohren und Zeit zur Verfügung stellten - nach dem Motto "Erzähl mir was, ich hör dir zu".
Für vielfältige Zugänge aufsuchender Jugendarbeit sorgten auch die Referenten der Tagung, darunter der Generalsekretär der Superiorenkonferenz, P. Franz Helm SVD, die Gründerinnen der Summersplash-Seelsorge und des Salzburger Projekts "Mission Base" der Loretto Gemeinschaft.