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Mit jungen Augen gesehen - PGR-Kongress 2014

„Kirche ist cool, offen und was ganz Neues und Aktuelles, in der man gut miteinander leben kann. Das offen hinauszutragen, dafür braucht es Mut!“, fasste am Abend des ersten Kongresstages Christian Walzl das Ergebnis der Diskussionsrunde „Ermutigung“ zusammen. 50 junge und junggebliebene PfarrgemeinderätInnen trafen sich Ende Mai zum PGR-Kongress in Mariazell.

Die Ergebnisse der Diskussionen folgten dem Kongressverlauf auf orangen Skulpturen und erinnerten alle TeilnehmerInnen daran, dass Jugendliche nicht nur passive Zuhörer sind, sondern das Kirchen- und Gemeindeleben aktiv mitgestalten und bereichern. Auch Diözesanbischof Klaus Küng war dabei und traf JugendvertreterInnen aus ganz Österreich.

Auch bei den Jugendlichen hat so viel Offenheit ihre Spuren hinterlassen:

„Für mich war der PGR-Kongress ein prägendes Erlebnis, wo man sich auf Augen- und Herzenshöhe begegnete. Besonders gefreut hat es mich, dass die Jugend auch gehört wurde. Ein sehr aussagekräftiger Satz wird mir besonders in Erinnerung bleiben: 'Nirgendwo bist du größer, als in den barmherzigen Augen deines Nächsten.'“, meinte Verena Haselmann, Jugendpfarrgemeinderätin in der Pfarre Gföhl.

"Der Impuls von Schwester Theresa war super. Sie ist so eine Powerfrau und hat aus ihren Erfahrungen aus der Erneuerung ihres Ordens Schlüsse für die Pfarren gezogen. Besonders wichtig scheint mir die Idee: Die einen leben das, was die anderen noch nicht leben können. Das heißt, es gibt sozusagen Parallelstrukturen. Die "alten, traditionellen Kirchgeher" können ihre Art von Pfarre leben, während schon etwas Neues entsteht und gelebt wird.", so Magdalena Ganster, Jugendleiterin im Dekanat St. Pölten.

Foto: Kath. Jugend Österreich