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Reise-Blog von der Bereichsexkursion in Deutschland

Insgesamt 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Kinder und Jugend waren von 9. bis 13. Mai 2017 auf Bildungs- bzw. Forschungsreise in Deutschland unterwegs. Besucht wurden die Bistümer Köln, Essen und Hamburg. Im Mittelpunkt stand die sich verändernde Kirche und deren Ausrichtung auf Gegenwart und Zukunft hin.

Auf dieser Seite gab es tägliche Updates in Form eines Reise-Blogs.

 


Freitag

Am letzten Tag unserer Bereichsexkursion hatten wir nochmal einen weiten Weg vor uns: wir reisten ins flächengrößte Bistum von Deutschland, nach Hamburg.
Zunächst besuchten wir das ökumenische Forum in der Hafencity, das 21 christliche Kirchen unter einem Dach vereint.
Um möglichst viele verschiedene Jugendeinrichtungen kennenzulernen, teilten wir uns danach in zwei Gruppen auf. Ein Ziel war das St. Ansgargymnasium, dort besuchten wir die KSJ (Katholische Studierendenjugend). Diese ist im Schulkeller untergebracht und bietet den SchülerInnen die Möglichkeit dort Gemeinschaft, Spiel, Spaß und Sport zu erleben.
Außerdem besuchten wir die CAJ (Christliche Arbeiterjugend) im "Jeffke's Container". Als offener Jugendtreff direkt am Schulhof bieten sie den SchülerInnen nachmittags eine Auszeit vom Schulalltag und stehen bei Fragen wie zum Beispiel Berufsausbildung zur Verfügung.
Zum Abschluss stellten die KJH (Katholische Jugend Hamburg) und wir uns gegenseitig das jugendpastorale Konzept der jeweiligen Diözese vor und konnten im Austausch viel Neues kennenlernen.

Franzi, Franz und Ulrich

 

 


Donnerstagnachmittag

Was sich im Bistum Essen in den letzten Jahren strukturell getan hat, ist beachtlich. Aufgrund der drastischen finanziellen Lage wurden vor 10 Jahren im Bereich der Kinder- und Jugendpastoral ca. 50% der Stellen eingespart. Diese Krise wurde vom Bistum aber auf sehr spannende Weise als Chance genutzt, um die Kirche serviceorientiert neu aufzubauen. Einige der Projekte, die daraus entstanden sind, wurden uns von den Leitern der Jugendpastoral vorgestellt.

Als Abschluss des Tages durften wir noch die Einrichtung cross#roads kennenlernen.
Unter dem Motto "leben, essen, beten" wird die Tischgemeinschaft im gemeinsamen Kochen und Essen als Basis für den Glauben und als Start für die inhaltliche Arbeit mit Jugendlichen genutzt. Der anstrengende, aber informative Tag endete beim sehr berührenden Abschlussgebet in der cross#roads-Kapelle. Gott ist da. Im Leben. Immer.

Christina und Michael

 


Donnerstagvormittag

Aussteigen und Abschalten in Gelsenkirchen

Am Donnerstagvormittag durften wir ganz nach dem Motto von GleisX dort halt machen und den besonders gestalteten Kirchenraum erkunden. Bereits der erste Schritt hinein überraschte mit einer einzigartigen Stimmung, die uns die Müdigkeit des Morgens vergessen ließ. In einem Wechselspiel von Vortrag und Methoden lernten wir die Angebote von GleisX kennen, die sich gezielt an junge Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren richten. Das Programm hat immer einen speziellen GleisX-Stempel, wobei besonders betont wurde, dass hier keine "Happy Clap"-Gottesdienste stattfinden.

Conny und Sara

  

Mittwochnachmittag/-abend

Gestärkt kamen wir aus der Mittagspause, die einige dazu genutzt haben, um Düsseldorf auf eigene Faust zu entdecken. Am Nachmittag erfuhren wir von Patrick Höring einiges über neue Wege, um Kirche erlebbar zu machen, wie zum Beispiel cook@church. Wir konnten viele Möglichkeiten für unsere Diözese erkennen und wurden uns noch einmal stärker bewusst, wie wichtig es ist, zu den Menschen zu gehen. Nach einem superguten Abendessen geht es jetzt nach Essen – ab ins Bett, damit für morgen alle fit sind!

Chris, Mike und Hemma


Mittwochvormittag

"Wer wollt ihr sein?"

Wir sind 18 junge Menschen, die in der Diözese St. Pölten mit und für andere junge Menschen arbeiten, die sich in Deutschland aufmachen, um junge Kirche hier kennenzulernen. Die Frage "Wer wollt ihr sein?" wurde heute am Vormittag salopp gestellt. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend stellt sie an verschiedene Jugendverbände in Deutschland. Uns hat sie getroffen. Es ist eine Frage, die uns immer wieder beschäftigen muss. Sie wird uns auf dieser Reise begleiten. Begleitest du uns auch?

Thomas und Magdalena